Gute Frauen brauchen gutes Geld, um gute Dinge zu tun

Im April diesen Jahres bieten die wunderbaren
Anne Kitzmann, Beraterin für Ihr Leben und Ihr Geld, und ich unter dem Motto

„Gute Frauen brauchen gutes Geld,
um gute Dinge zu tun“

den ersten Ritualworkshop in München an. Im Zuge dessen haben wir uns gegenseitig Fragen gestellt. Daraus sind zwei sehr persönliche Interviews entstanden.

Manuela Motzel: Was bedeutet für dich Wohlstand?

Anne Kitzmann-Schubert: Wohlstand bedeutet für mich, dass ich mich frei entscheiden kann, wann und wie viel Geld ich für Dinge, meine Träume und Wünsche einsetzen will, die mir wichtig sind. Wohlstand bedeutet für mich, einen Spielraum zu haben und damit mehr zur Verfügung zu haben als „notwendig“ ist.

Manuela Motzel: Was verstehst du unter „bewusster Einstellung“ zu Geld?

Anne Kitzmann-Schubert: Geld ist gespeicherte Lebens–Energie. Deshalb bedeutet für mich die bewusste Einstellung zu Geld, dass ich mir im Klaren darüber bin, wo Geld herkommt, was ich dafür tue und zu tun bereit bin. Ich weiß genau, warum ich meine Zeit und Kraft in Geld speichere und wie ich sie dann wert-steigernd für mein Leben einsetze.

Geld ist für mich die Chance, mein Leben schöner zu machen. Mir zum Beispiel Erlebnisse zu verschaffen, Hilfe und Unterstützung zu erfahren oder Dinge benutzen zu können, die ich selbst nicht herstellen oder erzeugen könnte.

Manuela Motzel: Warum glaubst du, ist das Thema Geld und Reichtum so ein privates Thema?

Anne Kitzmann-Schubert: Kulturell bedingt sprechen wir Deutschen nicht über Geld. Ich glaube, dass die Kultur dadurch entstanden ist, weil wir Deutschen dazu neigen, das Elternhaus, die Schule oder unser Umfeld für unseren Erfolg verantwortlich zu machen. Das bedeutet im Umkehrschluss, wenn wir stärker Verantwortung für unseren Erfolg und damit auch für unser Gehalt übernehmen, würden wir vermutlich stolzer und damit auch offener über unsere Geldsituation sprechen.

Manuela Motzel: Was bedeutet Armut für dich?

Anne Kitzmann-Schubert: Armut bedeutet Bedrängnis. Ich kann mir Dinge oder Dienstleistungen nicht oder nur unzureichend ermöglichen, die für mein Wohlergehen, meine Gesundheit und Erfülltheit im Leben nötig sind. Man könnte auch sagen, Armut ist der Mangel in der Wahl der Mittel zur Lebensgestaltung. Im Extremfall ist es sogar ein existenzieller Mangel.

Es gibt aber auch Menschen, die sich durch Geiz und „Nichtausgeben“ ihrer Mittel selbst in eine Situation bringen, die ich mit Armut vergleichen würde. Dagobert Duck ist so ein Beispiel: Er hat viel Geld, sein einziges Ziel ist aber das Sparen. Er macht nichts aus seinem Geld, nicht für sich, nicht für andere. In meinen Augen ist er „arm dran“.

Manuela Motzel: Welchen Wandel in Bezug auf Frauen und Geld wünschst du dir für die Gesellschaft?

Anne Kitzmann-Schubert: Meine Beobachtung in meiner langjährigen Praxis ist, dass sich Frauen nur ungern mit Geld beschäftigen. Das hat zwei Gründe:

Der eine ist, dass die meisten Frauen glauben, keine Ahnung von diesem Thema zu haben. Hier würde finanzielle Bildung zuallererst helfen. Wenn ich in einem Metier Kenntnisse habe, kann ich dort auch aktiv werden. Auch bezüglich des Geldes gilt: Wissen ist Macht! Deshalb wünsche ich mir seit vielen Jahren, dass der Umgang mit Geld zu einem Schulfach wird, denn das ist Grundwissen für das Führen eines erfolgreichen, verantwortungsvollen und selbstbestimmten Lebens.

Der zweite Grund ist, dass Frauen, vor allem Mütter, viele Aufgaben im Alltag bewältigen. Sie kümmern sich um die Erziehung und das Fortkommen ihrer Kinder, sie organisieren und bewältigen den Haushalt, sie schaffen und knüpfen ein soziales Netz und gehen meistens auch noch einer eigenen Arbeit nach. All diese Aufgaben halten sie so in Atem, dass sie das Thema Geld an ihren Mann oder Partner abgeben. Sollte es dann zu einer Trennung kommen, wissen Frauen meist nicht, was an gemeinsamem Vermögen da ist und wenn sie es dann wissen, können und wollen sie mangels Wissens und Übung damit nicht umgehen.

Den wichtigsten Wandel, den ich mir wünsche, ist, dass Frauen den Mut fassen, selbst Verantwortung zu übernehmen und den Umgang mit Geld zu lernen. Liebe Frauen, traut Euch: Lest Bücher dazu, informiert Euch, probiert etwas aus, legt regelmäßig Geld auf die hohe Kante und betreibt Vermögensbildung, lasst Euch dabei beraten.

Den wichtigsten Wandel, den ich mir wünsche, ist, dass Frauen den Mut fassen, selbst Verantwortung zu übernehmen und den Umgang mit Geld zu lernen. Liebe Frauen, traut Euch: Lest Bücher dazu, informiert Euch, probiert etwas aus, legt regelmäßig Geld auf die hohe Kante und betreibt Vermögensbildung, lasst Euch dabei beraten.

Seit vielen Jahren bin ich aktiv und unterstütze gezielt Frauen dabei, Wissenslücken zu schließen und die Freude am Aufbau eines eigenen Vermögens zu finden. Dazu gehören z.B. mein individueller Workshop „Ihr Geld in 90 Minuten“ oder der Frauen-Workshop „Meinen Lebenstraum leben – mit und ohne Geld“ am 19./20. Juli 2019 in Ainring. Dieses Ziel steht auch hinter dem Ritual-Workshop, den ich mit Dir, liebe Manuela, anbiete: Hier will ich vor allem praktische Strategien und Sichtweisen für einen klugen Umgang mit Geld vermitteln.

Manuela Motzel: Vielen Dank, liebe Anne für dein Einlassen. Ich habe das Gespräch sehr genossen und freue mich auf unseren Ritual-Workshop.

Wenn dich das Interview, dass Anne mit mir geführt hat auch interessiert, kannst du es auf Ihrer Seite nachlesen.
Wir freuen uns sehr, wenn du dich für den Ritualworkshop interessierst und du bei der Premiere dabei sein wirst.

Herzliche Grüße

Manuela

 

 

 

 

 

 

 
 

 

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